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Axpo setzt auf Dialog, um die notwendige Transparenz herzustellen

10. Februar 2012 – Axpo hat Transparenz über die Produktionsprozesse zu einem Kriterium für ihre Beschaffungsverträge gemacht, genauso wie die Einhaltung von Umweltstandards und Gesetzen. Im Dialog mit allen Partnern sind wir bestrebt, auch für Majak die notwendige Transparenz herzustellen.

Axpo hat sich deshalb entschlossen, die folgenden Initiativen zu ergreifen respektive Massnahmen zu treffen:

  • Weiterverfolgen eines Besuchs der Majak-Anlage. Eine Anfrage wurde schriftlich an den Generaldirektor von Rosatom gerichtet. Es bestehen auch Kontakte auf politischer Ebene durch das Bundesamt für Energie, da eine Erlaubnis zum Zutritt auf politischer Ebene möglicherweise erfolgsversprechender ist. Hier unterstützt Axpo aktiv die Bemühungen des Bundes.
  • Fragen zu den russischen Programmen und Produktionsstätten über die IAEA Joint Convention einbringen. Das Gremium tagt alle zwei Jahre. Axpo hat die Fragen zu Majak und Sewersk prozesskonform bis Januar 2012 über die Aufsichtsbehörde zuhanden der IAEA eingebracht.
  • Den Dialog mit den Betreibern der Anlagen und Rosatom aufrecht erhalten.
  • Den Dialog mit Greenpeace und russischen Umweltorganisationen weiterführen, um allfällige neue Informationen über die Verletzung von Richtwerten zu erhalten.
  • Zusammen mit den russischen Betreibern und Behörden unabhängige Messungen und Audits der Umweltbedingungen vor allem entlang des Techa-Flusses in der Region Tscheljabinsk einrichten.

Die Verpflichtung zur Weiterverfolgung der Abläufe in den Produktionsstätten ist für Axpo bis zur Beendigung der Lieferverträge gegeben.

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