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	<title>Axpo Energiedialog</title>
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		<title>«Eine erneute Steigerung der Wasserkraft wird immer anspruchsvoller»</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=205</guid>
		<description><![CDATA[Im Interview mit energiedialog.ch spricht Prof. Dr. Janet Hering über die Schweiz als Wasserschloss Europas und die Auswirkungen des Gletscherschwundes in den Alpen. Die Direktorin der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) ist überzeugt, dass die Schweiz trotz Klimawandel auch künftig genügend Wasser für die Stromproduktion haben wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/eine-erneute-steigerung-der-wasserkraft-wird-immer-anspruchsvoller/120322_janet-hering/" rel="attachment wp-att-206"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-206" title="120322_Janet Hering" src="http://static.energiedialog.axpo.ch/1332422419/120322_janet-hering.jpg" alt="" width="235" height="157" /></a>Im Interview mit energiedialog.ch spricht Prof. Dr. Janet Hering über die Schweiz als Wasserschloss Europas und die Auswirkungen des Gletscherschwundes in den Alpen. Die Direktorin der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) ist überzeugt, dass die Schweiz trotz Klimawandel auch künftig genügend Wasser für die Stromproduktion haben wird.<span id="more-205"></span></strong></p>
<p><strong>Frau Prof. Dr. Hering, die Eawag ist ein weltweit führendes Wasserforschungsinstitut. Was genau macht diese Institution des Bundes?</strong></p>
<p>Zusammen mit unseren Partnern aus dem ETH-Bereich haben wir einen gemeinsamen Auftrag für Forschung, Lehre und Beratung. Wie die anderen drei Forschungsinstitute (die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft und das Paul Scherrer Institut) &#8211; aber anders als die beiden Hochschulen in Zürich und Lausanne – haben wir per Gesetz einen thematischen Fokus. Bei uns liegt dieser auf dem Wasser und der aquatischen Umwelt. Stark sind wir vor allem im Bereich der Wasserqualität. Der Bogen reicht von anwendungsorientierter Forschung an voll technisierten Systemen, zum Beispiel für die Abwasserbehandlung oder die Trinkwasseraufbereitung, bis zur Grundlagenforschung in der aquatischen Chemie, Biologie oder Ökologie, und zwar immer im Labor und draussen im Feld.</p>
<p><strong>Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Arbeit an der Eawag?</strong></p>
<p>In meiner eigenen Forschung befasse ich mich vor allem mit Prozessen, die im Grund- und im Oberflächenwasser das Verhalten von anorganischen Problemstoffen steuern, zum Beispiel von Arsen. Die gleichen Prozesse bestimmen nämlich auch, wie Schadstoffe in der Trinkwasseraufbereitung effizient entfernt werden können. Neu forsche ich nun aber auch an strategischen Fragen mit dem Ziel, Konzepte für ein nachhaltiges Wassermanagement voranzubringen.</p>
<p><strong>Sie haben am 13. März 2012 am 4. Berner Wassertag ein Referat zum Thema &#8220;Bis 2020 wird die Schweiz als Wasserschloss nicht in Frage gestellt&#8221; gehalten. Was waren Ihre Hauptaussagen?</strong></p>
<p>Die Schweiz ist wasserreich und hat grosse und qualitativ hervorragende Wasservorräte. Damit meine ich das „neue“ Wasser, das jedes Jahr als Regen oder Schnee fällt und das gespeicherte Wasser in Gletschern, Seen und im Grundwasser. Der Klimawandel führt uns aber vor Augen, dass auch unsere Wasserressourcen verletzlich sind. Bis 2020 werden die Auswirkungen auf das Wasser noch klein sein, vor allem im Vergleich zu den direkten Folgen menschlicher Aktivitäten. Ausserdem werden die Auswirkungen auf andere Aspekte der Wasser-Umwelt grösser sein als diejenigen auf die Trinkwasserversorgung. Das heisst aber nicht, dass wir nichts tun sollen. Im Gegenteil: Wir haben die grosse Aufgabe, einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu finden. Ein Umgang, der die Bedürfnisse der Menschen erfüllt und gleichzeitig die aquatische Umwelt so schützt, dass entscheidende Dienstleistungen der Ökosysteme erhalten bleiben.</p>
<p><strong>Wie stark kann in der Schweiz die Wasserkraft noch ausgebaut werden?</strong></p>
<p>Eine neue Studie des Bundesamtes für Energie kommt zum Schluss, dass wir noch realistisches Ausbaupotential von 1 – 3,5 TWh Jahresproduktion haben. Das sind zwischen 3 und 10 Prozent der aktuellen Produktionserwartung von 36 TWh/Jahr. Der niedrigere Wert entspricht eher einer Schutz orientierten Perspektive, der höhere eher einer Perspektive der Industrie. Tatsache ist, dass die Schweiz ihre wirtschaftlich sinnvoll nutzbaren Wasserkraftreserven in den vergangenen 100 Jahren schon weitgehend erschlossen hat. Eine erneute Steigerung, die auch ökologisch nachhaltig ist, wird daher immer schwieriger. Informationen zu den Herausforderungen zwischen Wasserkraft und Ökosystemen haben wir auf einem Faktenblatt zusammengestellt: <a href="http://www.eawag.ch/medien/publ/fb/doc/fs_wasserkraft_oekologie_dt.pdf">http://www.eawag.ch/medien/publ/fb/doc/fs_wasserkraft_oekologie_dt.pdf</a></p>
<p>Lesen Sie das ganze Interview auf <a href="http://www.energiedialog.ch">www.energiedialog.ch</a></p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/eine-erneute-steigerung-der-wasserkraft-wird-immer-anspruchsvoller/?emailrecommend=205" target="_blank" class="ShareThis-Email" title="Empfehlen">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		<item>
		<title>EKT steigert Stromumsatz und Gewinn</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[2,7 Prozent mehr Strom haben Thurgauer Konsumenten im vergangenen Geschäftsjahr von der EKT-Gruppe bezogen. Die Energie Thurgau AG weist einen Gewinn von 18,4 Mio. Franken aus. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 10 Mio. Franken an den Kanton Thurgau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2,7 Prozent mehr Strom haben Thurgauer Konsumenten im vergangenen Geschäftsjahr von der EKT-Gruppe bezogen. Die Energie Thurgau AG weist einen Gewinn von 18,4 Mio. Franken aus. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 10 Mio. Franken an den Kanton Thurgau.<span id="more-198"></span></strong></p>
<p>Der Stromabsatz des Elektrizitätswerks des Kantons Thurgau (EKT), neu &#8220;Energie Thurgau&#8221;, betrug im Geschäftsjahr 2010/2011 im Thurgau 1484,9 Gigawattstunden (GWh). Dies entspricht einer Zunahme von 2,7 Prozent, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Absatz der EKT-Gruppe an die insgesamt 1125 Stromkunden aus der ganzen Schweiz, darunter 98 Energieversorgungsunternehmen, betrug 1528,4 GWh. Der Betriebsertrag liegt bei 158,8 Mio. Franken, was einer Verbesserung um 6,3 Prozent entspricht.  Der Brutto-Energieumsatz betrug 108 Mio. Franken, der Brutto-Netzumsatz 44,6 Mio. Franken. Der Gewinn stieg auf 18,4 Mio. Franken (Vorjahr: 13,9 Mio. Franken).</p>
<p>Der Bruttogewinn der EKT Energie AG, die für den Energiehandel und die Energielieferung zuständig ist, sank gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. Franken. in Grund für den tieferen Gewinn sei, dass die Preiserhöhung der Vorlieferanten nicht voll an die Kunden weiter verrechnet wurde.  </p>
<p><strong>Mehr Naturstrom</strong></p>
<p>Weniger Gewinn machte das EKT zudem, weil es den Wasserkraftanteil im Strommix von 17 auf 25 Prozent erhöhte. Das EKT nehme die politischen Entscheide für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie ernst und unterstütze Alternativen zur herkömmlichen Stromerzeugung, heisst es im Communiqué. Die neugegründete Geschäftseinheit &#8220;Energie-Produktion&#8221; fördere den Bau und Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen. Der Fokus liege auf Projekten mit Biomasse (Holzwärme und konventionelles Biogas) und Wasserkraft. Mittelfristig wolle das EKT auch die Geothermie nutzen. Wegen der steigenden Nachfrage fördere das Unternehmen zudem die Vermarktung von Thurgauer Naturstrom. (sda)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		</item>
		<item>
		<title>Chancen für Tiefengeothermie im Kanton Schwyz</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/chancen-fuer-tiefengeothermie-im-kanton-schwyz/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kanton Schwyz hat mit grosser Wahrscheinlichkeit ein nutzbares Potenzial zur Energieproduktion durch Tiefengeothermie. Die Schwyzer Regierung steht dieser Nutzung positiv gegenüber, verlangt aber weitere Abklärungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kanton Schwyz hat mit grosser Wahrscheinlichkeit ein nutzbares Potenzial zur Energieproduktion durch Tiefengeothermie. Die Schwyzer Regierung steht dieser Nutzung positiv gegenüber, verlangt aber weitere Abklärungen.<span id="more-199"></span></strong></p>
<p>In der am Donnerstag publizierten Antwort auf einen Vorstoss im Parlament schreibt die Regierung, dass sich Wärmegewinnung durch Erdwärme bisher auf oberflächennahe Anlagen konzentriere. Zur Nutzung der Tiefengeothermie seien weitere Abklärungen zu Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Risiken notwendig.  Dem Kantonsrat wird beantragt, das Postulat erheblich zu erklären. Dem Kanton Schwyz biete sich die Chance, mit weiteren Abklärungen geeignete Rahmenbedingungen für die Zukunft der Geothermie zu schaffen. Das Anliegen soll im Rahmen der energiepolitischen Strategie behandelt werden. (sda)</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		</item>
		<item>
		<title>Kernkraftwerk Mühleberg: UVEK erhebt Beschwerde beim Bundesgericht</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/kernkraftwerk-muehleberg-uvek-erhebt-beschwerde-beim-bundesgericht/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=200</guid>
		<description><![CDATA[Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zieht das Urteil des BVGer ans Bundesgericht weiter. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) vom 1. März 2012 zur Aufhebung der Befristung der Betriebsbewilligung für das Kernkraftwerk Mühleberg werfe verschiedenen Fragen zur Verfahrensstellung sowie zu den Zuständigkeiten und Aufgaben der beteiligten Behörden auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zieht das Urteil des BVGer ans Bundesgericht weiter. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) vom 1. März 2012 zur Aufhebung der Befristung der Betriebsbewilligung für das Kernkraftwerk Mühleberg werfe verschiedenen Fragen zur Verfahrensstellung sowie zu den Zuständigkeiten und Aufgaben der beteiligten Behörden auf.<span id="more-200"></span></strong></p>
<p><a class="more-link" href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de&amp;msg-id=43883">mehr&#8230;</a></p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		</item>
		<item>
		<title>Linthal 2015: Durchstich in die Maschinenkaverne ist erfolgt</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/linthal-2015-durchstich-in-die-maschinenkaverne-ist-erfolgt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Durchstich der letzten Gesteinspartie des Zugangsstollens von Tierfehd in die neue Maschinenkaverne im Berginnern hat das Ausbauprojekt Linthal 2015 einen weiteren Meilenstein erreicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/linthal-2015-durchstich-in-die-maschinenkaverne-ist-erfolgt/120322_durchstich-linthal/" rel="attachment wp-att-203"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-203" title="120322_Durchstich Linthal" src="http://static.energiedialog.axpo.ch/1332419641/120322_durchstich-linthal.jpg" alt="" width="235" height="157" /></a>Mit dem Durchstich der letzten Gesteinspartie des Zugangsstollens von Tierfehd in die neue Maschinenkaverne im Berginnern hat das Ausbauprojekt Linthal 2015 einen weiteren Meilenstein erreicht. Der so genannte Zugangsstollen 1 ist mit einer Länge von rund 4 km und einem Durchmesser von 8 m der grösste Stollen im Grossprojekt Linthal 2015 – und der grösste im ganzen Kanton Glarus. Den erfolgreichen Durchstich verfolgten vor Ort auch Mitglieder der Glarner Kantonsregierung.</strong></p>
<p><span id="more-197"></span>Der Zugangsstollen 1 (ZS1) dient der Erschliessung der Maschinen- und Transformatorenkaverne des neuen Pumpspeicherwerks Limmern. Er führt von Tierfehd auf 813 m.ü.M. auf einer Länge von rund 4 km in die unterirdische Kavernenzentrale auf einer Höhe von rund 1700 m.ü.M. und weist eine konstante Steigung von 24 % aus. Zum Transport der grossen und schweren Maschinenteile wird der ZS1 mit einer Standseilbahn ausgerüstet. Diese ist im Normalbetrieb für Lasten bis 40 t ausgelegt, ermöglicht jedoch auch Sondertransporte bis 215 t, was insbesondere für den Transport der Transformatoren nötig sein wird.</p>
<p>Der Ausbruch des ZS1 war im Oktober 2010 gestartet worden und erfolgte mit einer riesigenTunnelbohrmaschine. Mit der 160 m langen und 1500 t schweren Bohrmaschine wurden rund 185&#8217;000 m<sub>3</sub> bzw. 490&#8217;000 t Gestein ausgebrochen, welches grösstenteils für Terrainanpassungen in Tierfehd verwendet wurde. Den Durchstich in die Kavernenzentrale verfolgte vor Ort nebst Vertretern der Bauherrschaft und der mit dem Ausbruch beauftragten ARGE Zugangsstollen AZL auch der Glarner Regierungsrat. Gemäss Landamman Röbi Marti handelt es sich beim ZS1 immerhin &#8220;um das grösste Loch im ganzen Kanton&#8221;.</p>
<p>Der Durchstich erfolgte mit einem Rückstand von rund vier Monaten auf den ursprünglichen Zeitplan. Entsprechende Optimierungsmassnahmen in den weiteren Projektausführungsarbeiten wurden eingeleitet, sodass die Arbeiten für Linthal 2015 insgesamt auf Kurs liegen. Die Inbetriebnahme der ersten Maschinengruppe des neuen Pumpspeicherwerks Limmern wird weiterhin auf Ende 2015 erwartet.</p>
<p><a class="more-link" href="http://www.axpo.ch/axpo/de/hydroenergie/wissen/kraftwerksprojekte/projekt-linthal-2015.html">mehr&#8230;</a></p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://energiedialog.axpo.ch/2012/03/22/linthal-2015-durchstich-in-die-maschinenkaverne-ist-erfolgt/?emailrecommend=197" target="_blank" class="ShareThis-Email" title="Empfehlen">
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		<title>Herstellung von Kernmaterialien obliegt Recht der Herkunftsstaaten</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/herstellung-von-kernmaterialien-obliegt-recht-der-herkunftsstaaten-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=195</guid>
		<description><![CDATA[Der Schweizer Staat hat keine Befugnis, Vorgänge im Ausland dem inländischen Recht zu unterstellen. Die Umweltbedingungen betreffend die Herstellung von Kernmaterialien unterstehen der Gesetzgebung der Herkunftsstaaten. Im Zusammenhang mit dem Kernwaffensperrvertrag überwacht bereits die IAEA (es besteht auch ein Abkommen zwischen der Eidgenossenschaft und der IAEA) den internationalen nuklearen Güteraustauch sehr umfassend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schweizer Staat hat keine Befugnis, Vorgänge im Ausland dem inländischen Recht zu unterstellen. Die Umweltbedingungen betreffend die Herstellung von Kernmaterialien unterstehen der Gesetzgebung der Herkunftsstaaten. Im Zusammenhang mit dem Kernwaffensperrvertrag überwacht bereits die IAEA (es besteht auch ein Abkommen zwischen der Eidgenossenschaft und der IAEA) den internationalen nuklearen Güteraustauch sehr umfassend.<span id="more-195"></span></strong></p>
<p>Laut Safeguardsverordnung Artikel 16 verfügt das Bundesamt für Energie bereits über eine Meldepflicht für Kernmaterialen im Besitz der Schweizer Kernkraftwerke im Ausland. Die Behörde verfügt damit über Angaben zu Mengen und Lagerort. Die eigentliche Beschaffung des Brennstoffs wird jedoch im Rahmen privatrechtlicher Verträge abgewickelt. Ausschliesslich die in den Verträgen ausgehandelten Bedingungen bilden die Grundlage zur Überprüfung der Einhaltung von Umweltstandards. Diese Forderung nach Transparenz wird von den Schweizer Kernkraftwerk-Betreibern im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit bereits erfüllt.</p>
<p>Andernfalls würde die Beschaffung von Brennstoff künftig mit Auflagen belastet, welche nicht die Transparenz erhöhen, sondern die Wirtschaftsfreiheit eingrenzen und dadurch die für den Betrieb der Schweizer KKW und die Versorgungssicherheit des Landes notwendige Einfuhr von Brennelementen verhindern und verteuern.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/herstellung-von-kernmaterialien-obliegt-recht-der-herkunftsstaaten-2/?emailrecommend=195" target="_blank" class="ShareThis-Email" title="Empfehlen">
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		</item>
		<item>
		<title>Axpo bezieht kein Uran mehr aus Majak</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/axpo-verzichtet-auf-uran-aus-majak-bis-die-notwendige-transparenz-hergestellt-ist/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Die Rundschau des Schweizer Fernsehens präsentierte am Mittwoch, 8. Februar 2012, «neue Dokumente», die eine aktuelle Verschmutzung beweisen sollten. Diese Dokumente stammen aber aus dem Jahr 2006 und sind international bestens bekannt. Das verschwieg die Rundschau. Es sollte der Eindruck erweckt werden, die in den Dokumenten erwähnten Umweltsünden könnten in der jüngsten Vergangenheit passiert sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Rundschau des Schweizer Fernsehens präsentierte am Mittwoch, 8. Februar 2012, «neue Dokumente», die eine aktuelle Verschmutzung beweisen sollten. Diese Dokumente stammen aber aus dem Jahr 2006 und sind international bestens bekannt. Das verschwieg die Rundschau. Es sollte der Eindruck erweckt werden, die in den Dokumenten erwähnten Umweltsünden könnten in der jüngsten Vergangenheit passiert sein.<span id="more-192"></span></strong></p>
<p>Das Gegenteil ist richtig. Die erwähnte Untersuchung der Axpo 2011 hat ergeben, dass es keine Fakten gibt, die  eine Verletzung von Grenzwerten durch die heutige Produktion der Anlage Majak belegen. Dabei wurde auch eine Messung von Greenpeace ausgewertet. Diese Messung zeigt ebenfalls, dass die an einzelnen Stellen messbaren erhöhten Strahlungswerte nicht von der aktuellen Produktion stammen können, sondern die Folge früherer Umweltsünden sind.</p>
<p>Axpo bezieht bereits seit 2010 kein Uran mehr aus Majak – allerdings nicht, weil Grenzwertverletzungen festgestellt worden wären. Axpo hat den Uranbezug aus Majak gestoppt, weil die Transparenz-Anforderungen durch die Betreiber der Anlage nicht erfüllt worden sind. So konnte eine Axpo-Delegation nicht wie gefordert die Anlage besichtigen.</p>
<p>Axpo bemüht sich weiterhin, Zutritt zur Anlage Majak zu erhalten. Zudem sind wir bestrebt, zusammen mit unabhängigen Partnern neutrale Messungen zu organisieren, mit denen eindeutig belegt werden kann, wie die Auswirkungen des heutigen Betriebs auf Menschen und Umwelt sind. Dank der Aufträge, die Majak von japanischen, amerikanischen und europäischen Kunden hat, können die Belastungen aus der Vergangenheit saniert und die Lebensumstände der Bevölkerung verbessert werden.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fenergiedialog.axpo.ch%2F2012%2F02%2F10%2Faxpo-verzichtet-auf-uran-aus-majak-bis-die-notwendige-transparenz-hergestellt-ist%2F&t=Axpo+bezieht+kein+Uran+mehr+aus+Majak" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
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		</item>
		<item>
		<title>Umfassende Axpo Untersuchung zu Majak 2011</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/axpo-bezieht-seit-2010-kein-uran-mehr-aus-majak/</link>
		<comments>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/axpo-bezieht-seit-2010-kein-uran-mehr-aus-majak/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Axpo hat 2010 und 2011 eine umfassende Untersuchung über die Produktionsprozesse von Majak durchgeführt und die Medien im November 2011 darüber orientiert. Zusammenfassend ergaben sich folgende hauptsächliche Erkenntnisse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Axpo hat 2010 und 2011 eine umfassende Untersuchung über die Produktionsprozesse von Majak durchgeführt und die Medien im November 2011 darüber orientiert. Zusammenfassend ergaben sich folgende hauptsächliche Erkenntnisse:<span id="more-190"></span></strong></p>
<ul>
<li>Das Gebiet rund um die Anlage Majak (eine ehemalige sowjetische Atomwaffen-Fabrik) ist durch verschiedene Vorfälle seit den 50er-Jahren radiologisch belastet. Dabei sind heutige Richtwerte deutlich und wiederholt überschritten worden, so dass grosse Gebiete langanhaltend kontaminiert sind und es zu Beeinträchtigung und Schädigung von Mensch und Umwelt gekommen ist.</li>
<li>In der Umgebung der Produktionsstätten von Majak sind weite Teile der Umgebung gesperrtes Gebiet und nicht zugänglich.</li>
<li>Die Behörden und die Betreiber haben Sanierungsmassnahmen zur Beseitigung der Umweltschäden und zur Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung getroffen.</li>
<li>Die russischen Behörden und Betreiber zeigten sich insgesamt offen und kooperierten mit den Axpo Vertretern. Allerdings war es bisher nicht möglich, die teilweise immer noch militärisch genutzte Anlage Majak zu besuchen.</li>
<li>Es wurde in Majak ein Lagerprozess festgestellt, wie er in europäischen Betrieben nicht vorkommt. In Majak werden schwach- und mittelaktive flüssige Abfälle  in einem offenen, jedoch von den öffentlichen Gewässern strikt getrennten &#8220;Industriebecken-System&#8221; gelagert. Dieser Prozess entspricht den russischen Vorschriften.</li>
<li>In der Umgebung von Majak konnte nicht festgestellt werden, dass die heutigen Produktionsprozesse zu Grenzwertverletzungen und damit zu unzulässigen Belastungen für Mensch und Umwelt führen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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    </td><td><img src="http://energiedialog.axpo.ch/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td><td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fenergiedialog.axpo.ch%2F2012%2F02%2F10%2Faxpo-bezieht-seit-2010-kein-uran-mehr-aus-majak%2F&t=Umfassende+Axpo+Untersuchung+zu+Majak+2011" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere Antworten auf häufige Fragen</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/unsere-antworten-auf-mogliche-fragen/</link>
		<comments>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/unsere-antworten-auf-mogliche-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=194</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben für Sie folgend die wichtigsten Fragen zum Thema «Brennstoffstabbeschaffung in Russland» zusammengestellt und sie beantwortet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben für Sie folgend die wichtigsten Fragen zum Thema «Brennstoffstabbeschaffung in Russland» zusammengestellt und sie beantwortet.<span id="more-194"></span></strong></p>
<p><strong>Wie kann Axpo weiter Uran beziehen, wenn Menschen unter der Produktion von Beznau-Brennstoff leiden?</strong></p>
<p>Axpo hat die Produktionsabläufe und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt untersucht. Axpo konnte keinen Beleg dafür finden, dass die heutigen Produktionsprozesse tatsächlich wie von Greenpeace behauptet, immer noch Grenzwerte verletzen. Die heutigen Produktionsprozesse entsprechen international akzeptierten Vorschriften, erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und verletzen nach Axpo vorliegenden Erkenntnissen keine<strong> </strong>Grenzwerte: Die internationalen Aufträge (USA, EU, Japan) für Majak helfen, Sanierungsmassnahmen zu finanzieren und die Situation der dort lebenden Bevölkerung zu verbessern.</p>
<p><strong>Sie behaupten, es gäbe keine Überschreitung von Grenzwerten und deshalb keine Belastung von Mensch und Umwelt. Dabei hat doch gerade Greenpeace mit Messungen bewiesen, dass die Grenzwerte am Fluss Techa verletzt werden</strong>.</p>
<p>Greenpeace hat die Messwerte Axpo zur Verfügung gestellt und wir haben sie in unsere Untersuchung integriert. Wir liessen die Messungen von zwei unabhängigen Instituten prüfen – beide kamen zum gleichen Ergebnis: Die Messungen von Greenpeace beweisen das Gegenteil. Es wurden keine kurzlebigen Nuklide festgestellt, deshalb sind die gemessenen Stellen mit zu hoher Strahlung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Folge der Altlasten.</p>
<p><strong>Aber Sie schreiben selber, dass es offene Industrie-Becken gibt – das wäre doch in der Schweiz nicht denkbar!</strong></p>
<p>In Majak werden tatsächlich Entsorgungspraktiken angewandt, die aus heutiger Sicht umstritten sind. In Majak werden schwach- und mittelaktive flüssige Abfälle in offenen, wenn auch in einem weiträumigen Sperrgebiet von der Bevölkerung abgeschirmten und von den öffentlichen Gewässern strikt getrennten «Industriebecken-System» gelagert. Dieser Prozess entspricht den russischen Vorschriften  und führt zu keiner aktuellen Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt.</p>
<p><strong>Stand das Resultat der Untersuchungen nicht von Anfang an fest, weil sich Axpo einen Ausstieg gar nicht leisten kann?</strong></p>
<p>Es wurden zahlreiche internationale Quellen, Berichte, Analysen und Gutachten analysiert und beigezogen, die meisten davon unabhängig von den Betreibern. Wir haben auch mit den Betreibern der Anlagen gesprochen, mit dem Mutterhaus Rosatom, mit Behörden, aber auch mit Greenpeace und russischen Umweltorganisationen. Zusätzlich wurde zahlreiche verfügbare internationale Quellen ausgewertet. Wir haben uns bemüht, ein möglichst klares Bild zu erhalten. Die Kosten eines Ausstiegs standen dabei nie im Vordergrund.</p>
<p><strong>Müsste nicht das BFE eine solche Untersuchung organisieren und dann allenfalls die KKW-Betreiber zwingen, aus Russland auszusteigen?</strong></p>
<p>Axpo hat das BFE über alle Schritte informiert. Es bestehen auch Kontakte, um allenfalls einen Besuch der Anlage Majak auf der politischen Ebene zu ermöglichen, falls das erfolgsversprechender wäre. Axpo wird Bemühungen auf Bundeseben aktiv unterstützen.</p>
<p><strong>Ist der vorläufige Verzicht auf Majak-Uran nicht scheinheilig?</strong></p>
<p>Der vorläufige Verzicht auf Uran aus Majak entspricht unserer Überzeugung, dass wir von unseren Lieferanten und Unterlieferanten grösstmögliche Transparenz einfordern wollen. Es war und ist für uns unbefriedigend, dass wir die Anlage in Majak nicht besuchen konnten.</p>
<p><strong>Warum hat Axpo sich nicht früher um die Lieferkette des Urans aus Majak gekümmert?</strong></p>
<p>Axpo bezieht den Brennstoff vom französischen Konzern Areva, dieser wiederum von der russischen Firma MSZ Elektrostal. Axpo war grundsätzlich immer informiert und kontrollierte auch die Produktionsbedingungen. Nicht klar war uns jedoch, dass zu rund 8 Prozent auch noch Material aus der Anlage Majak in die Produktion einfloss.</p>
<p>Die Erforschung der äusserst detaillierten Stoffflüsse in der Herstellung von Brennelementen hat ein allgemeines Problem der Transparenz aufgezeigt, das auch viele Artikel in der Konsumgüter-Industrie betrifft. Durch die globalisierten Produktionsprozesse ist es heute oft sehr schwer feststellbar, welche Komponenten zum Beispiel in täglichen Gebrauchsgütern wie Handys oder Autos enthalten sind (z.B. seltene Erden) und wie die entsprechenden Gewinnungsprozesse ablaufen. So haben wir gelernt, dass Majak-Isotope auch in Gebrauchsgütern stecken – ohne dass man davon etwas weiss. Denn abgesehen von der Herstellung von Brennstoffen für russische und ausländische Kunden produziert Majak heute auch Radioisotope, unter anderem für Krebsbehandlungen, Computer-Tomographien und Brandmelder. 90 Prozent der Produkte werden weltweit exportiert, auch in die Schweiz.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		</item>
		<item>
		<title>Axpo setzt auf Dialog, um die notwendige Transparenz herzustellen</title>
		<link>http://energiedialog.axpo.ch/2012/02/10/herstellung-von-kernmaterialien-obliegt-recht-der-herkunftsstaaten/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Grosskraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://energiedialog.axpo.ch/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[Axpo hat Transparenz über die Produktionsprozesse zu einem Kriterium für ihre Beschaffungsverträge gemacht, genauso wie die Einhaltung von Umweltstandards und Gesetzen. Im Dialog mit allen Partnern sind wir bestrebt, auch für Majak die notwendige Transparenz herzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Axpo hat Transparenz über die Produktionsprozesse zu einem Kriterium für ihre Beschaffungsverträge gemacht, genauso wie die Einhaltung von Umweltstandards und Gesetzen. Im Dialog mit allen Partnern sind wir bestrebt, auch für Majak die notwendige Transparenz herzustellen.<span id="more-193"></span></strong></p>
<p>Axpo hat sich deshalb entschlossen, die folgenden Initiativen zu ergreifen respektive Massnahmen zu treffen:</p>
<ul>
<li>Weiterverfolgen eines Besuchs der Majak-Anlage. Eine Anfrage wurde schriftlich an den Generaldirektor von Rosatom gerichtet. Es bestehen auch Kontakte auf politischer Ebene durch das Bundesamt für Energie, da eine Erlaubnis zum Zutritt auf politischer Ebene möglicherweise erfolgsversprechender ist. Hier unterstützt Axpo aktiv die Bemühungen des Bundes.</li>
<li>Fragen zu den russischen Programmen und Produktionsstätten über die IAEA Joint Convention einbringen. Das Gremium tagt alle zwei Jahre. Axpo hat die Fragen zu Majak und Sewersk prozesskonform bis Januar 2012 über die Aufsichtsbehörde zuhanden der IAEA eingebracht.</li>
<li>Den Dialog mit den Betreibern der Anlagen und Rosatom aufrecht erhalten.</li>
<li>Den Dialog mit Greenpeace und russischen Umweltorganisationen weiterführen, um allfällige neue Informationen über die Verletzung von Richtwerten zu erhalten.</li>
<li>Zusammen mit den russischen Betreibern und Behörden unabhängige Messungen und Audits der Umweltbedingungen vor allem entlang des Techa-Flusses in der Region Tscheljabinsk einrichten.</li>
</ul>
<p>Die Verpflichtung zur Weiterverfolgung der Abläufe in den Produktionsstätten ist für Axpo bis zur Beendigung der Lieferverträge gegeben.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr><td valign="center" style="white-space:nowrap">
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